Reinigen

Die richtige Reinigung und Pflege ihres Natur- oder Kunststeins ist der Ausgangspunkt und Garant für seine Langlebigkeit und dauernde Schönheit.
Je nach Steinart, Verschmutzung und Einsatzbereich kommen unterschiedliche Reinigungsmittel zum Einsatz. Bei den Reinigungsmitteln wird im allgemeinen unterschieden zwischen: Säuren - Laugen - Lösungsmitteln - Pflegemitteln


Nicht alle Probleme können auf chemischer oder maschineller Basis gelöst werden !

Vielfach werden sogenannte Allzweckreiniger (Vielzweckreiniger, Universalreiniger, Neutralreiniger) eingesetzt.
Diese enthalten Tenside, Wasser, Komplexbildner, Farb- und Duftstoffe sowie Konservierungsmittel und ihr pH Wert liegt zwischen 6 und 10. Solche Reiniger sind wegen ihrer Zusammensetzung nicht optimal weil sie Schutzschichten angreifen, rückfettend, porenverstopfend und restalkalisch sind.
Wir empfehlen natürliche Seifen die sich durch ihre Verträglichkeit zu Imprägnierungen und Versiegelungen auszeichnen. Darüber hinaus nähren und pflegen sie den Stein. Durch regelmäßige Anwendung wird der Belag zunehmend schöner, d.h., die natürliche Farbstruktur wird vertieft und verleiht der Fläche ein farbintensives und gepflegtes Aussehen. Die Fläche wird merklich schmutzabweisender und unempfindlicher gegen Flecken. Sie wird insgesamt pflegeleichter!

Grundsätzlich unterscheiden wir bei der Pflege zwei Arten von Natursteinen:

Säurebeständige Materialien die keinen Kalk enthalten z.B. Granit, Gneis, Porphyr und zum Teil Quarzite.
Hier kann nur wenig falsch gemacht werden. Polierte Flächen werden mit pflegenden Produkten, die keine Schichten bilden, gewischt, wie z.B. Marmorwischpflege. Bei der Fleckentfernung haben Sie nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Wenn Sie etwas Stärkeres brauchen, sollten Sie auf Produkte der HMK® Möller-Chemie zurückgreifen. Ein alter Haustritt wird damit eventuell wieder wie neu. Vorsicht ist allerdings bei dünnflüssigen Ölen und stark färbenden Flüssigkeiten gegeben, da sie evtl. tief in den Stein eindringen und damit das Aussehen dauerhaft verändern.

  • Vermeiden Sie den Einsatz falscher Reiniger und verhindern Sie so Schäden die oft nur noch durch Schleifen entfernt werden können.
  • Falsche Pflegemittel fördern den Aufbau von Pflegemittelkrusten und somit mittelfristig die mechanische Zerstörung der Oberfläche
  • Reduzieren Sie die mechanischer Beanspruchung auf ein Minimum vermeiden Sie Kratzer, verhindern Sie stumpfe und spitze Stoßeinwirkungen sowie Sand und Schmutz

Besonders wichtig während der Bauphase

Sand und grober Dreck wirkt unter Ihren Schuhen wie ein Mühlstein. Deshalb: Wo man läuft, öfters zusammenkehren! Sand unter einer "starren" Abdeckung (Schaltafel) ist viel schlimmer als gar keine Abdeckung. Luftdurchlässige Teppiche dagegen sind sinnvoll. 99% aller Kratzer und abgebrochenen Ecken entstehen nach der Verlegung bis nach dem Einzug.

Nässe und Feuchtigkeit

Haben keinerlei Auswirkungen auf Ihren Naturstein. Aber Nässe zieht Schmutz (Staub) an und hinterläßt vor allem beim wiederholten Auftrocknen Kalkrückstände. Vor allem im Außenbereich fördert ständige Feuchtigkeit die Bildung von Moosen und Algen.